Polenfahrt

Aktuelles

Polenaustausch der Realschule Wallenhorst mit den Partnerschulen in Stawiguda und Rús

Sieben Monate lang mussten wir warten, bis wir endlich unsere polnischen Austauschpartner besuchen konnten. Vom 15.04. bis zum 20.04.24 haben wir mit ihnen Vieles unternommen und erlebt, wodurch wir uns noch nähergekommen sind.

Im Folgenden möchte ich Einblicke in unsere Tagesabläufe während unseres Aufenthaltes geben.

Montag (15.04.): Um sieben Uhr trafen wir uns alle am Hauptbahnhof Osnabrück. Von dort aus ging es um 7:18 Uhr los. Unsere 14-stündige Zugfahrt startete und nach drei Umstiegen kamen wir um 21:18 Uhr in Olsztyn an. Nach der herzlichen Begrüßung fuhren wir mit unseren Austauschpartnern zu ihnen nach Hause.

Dienstag (16.04.): Am darauffolgenden Tag haben wir mit unseren Austauschpartnern einen Teil des gemeinsamen gesunden Frühstücks vorbereitet und zur Schule gebracht. Während des Frühstücks haben wir den Bürgermeister von Stawiguda, Michal Kontraktowicz und die Schulleiterin, Anna Stoklos kennengelernt. Danach hatten wir die Möglichkeit, am Unterricht teilzunehmen. Im Sportunterricht wurden verschiedene Spiele wie zum Beispiel Fußball, Hockey, Volleyball oder Basketball gespielt. Nach dem erfolgreichen Sportunterricht haben wir uns in der Schulmensa gestärkt. Danach sind wir gut gestärkt und gut gelaunt in den Tanzkurs HipHop gestartet. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht, so dass wir zufrieden in unsere Freizeit übergehen konnten. Nach dem aufregenden Tag haben sich einige zum Shoppen in der Mall getroffen, andere waren währenddessen im Space Park (Trampolin- und Boulderpark) um sich auszupowern. Danach sind einige auch noch zum Einkaufen für die lange Reise nach Warschau und Toruń gefahren.

Mittwoch (17.04.): Der nächste Tag hat für uns heute schon sehr früh begonnen. Um 6:15 Uhr haben wir uns an der Schule getroffen, um gemeinsam nach Warschau zu fahren. Nach vier Stunden Fahrt waren wir endlich am Museum des Warschauer Aufstandes. Nach dem spannenden Rundgang durch danach das Museum über den Komponisten Frederic Chopin besucht. Dort haben wir viel über sein Leben und seine Geschichte erfahren. Im Anschluss haben wir eine Führung durch die schöne Altstadt von Warschau durchgeführt. Hier haben wir dann ein sehr leckeres Mittagessen bekommen. Nach dem Mittagessen konnten wir die Innenstadt in kleinen Gruppen selbstständig erkunden. Danach haben wir uns auf eine 3,5-stündige Busfahrt nach Toruń begeben. Im Hotel angekommen, mussten wir uns von dem anstrengenden Ausflug erholen.

Donnerstag (18.04): Nach einer erholsamen Nacht im Hotel haben wir uns schon früh am Morgen versammelt, um gemeinsam die Altstadt von Toruń zu besichtigen. Nach der Besichtigung haben wir einen Lebkuchen – Workshop im preisgekrönten Lebkuchen-Museum gemacht. Dort haben wir viel über die Entstehung des Museums und über die Produktion von Lebkuchen gelernt. Zudem durften wir auch selbst eine eigene Lebkuchenfigur anfertigen. Nach dem interessanten Workshop haben wir das Wissenschaftsmuseum besucht. Dies war eine tolle Erfahrung, da man sich nicht nur Sachen anschauen, sondern auch selbst ausprobieren konnte. Nachdem wir uns alles angesehen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Stawiguda.

Freitag (19.04.): Unser letzter Tag in Stawiguda hat damit begonnen, dass wir uns um 8 Uhr an der Schule getroffen haben, um gemeinsam in einen Forstwald zu fahren. Dort haben wir als erstes Bäume gepflanzt. Danach sind wir geführt vom Förster durch den Wald gewandert. Uns wurde viel über den Wald erzählt.

Im Anschluss stand noch eine Fahrt an den See nach Pulski auf dem Programm. Dort haben wir den sehr erfolgreichen Segelsportler Karol Jablonski getroffen. Er gewann unter anderem 1993 mit Deutschland den Admirals Cup und wurde ab 1992 elf Mal Weltmeister. Als nächstes haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Während dann die erste Gruppe verschiedene Segelknoten erlernt hat, haben die anderen den Aufbau von einem Segelboot angesehen. Nachdem die Gruppen sich abgewechselt haben und jeder etwas schlauer geworden ist, sind wir wieder zurückgefahren. Gegen 17 Uhr haben wir die Woche mit einem sehr spaßigen Kegelturnier als Abschiedsparty ausklingen lassen.

Samstag (20.04.): Nach einem viel zu kurzen Aufenthalt hieß es früh am Morgen Abschied zu nehmen von unseren Austauschpartnern und Gastfamilien. Es ging zurück nach Hause von Olsztyn über Warschau, Berlin und Hannover nach Osnabrück, wo wir dann auch gegen 21 Uhr ankamen.

Fazit:

Es war eine sehr schöne Zeit und wir haben viel gemeinsam erlebt. Das Programm hat nicht nur Spaß gemacht, sondern es war auch abwechslungsreich und gut organisiert. Abgesehen von dem tollen Programm haben wir uns durch die Gastfreundschaft unserer Gastfamilien super wohl gefühlt. Wir wurden gut verpflegt und es wurde sich gut um uns gekümmert. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und wir würden die Fahrt jederzeit wiederholen.

Autorin: Laureen Borgstede